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Für die BioG-Milchbauern ist die BioG-Molkerei ein zuverlässiger Partner, der die teilweise recht komplexen Produktions- und Vermarktungsabläufe regelt.

Die BioG-Genossenschaft kauft die Rohmilch ihrer Mitgliedsbetriebe, um sie an die BioG-Molkerei S.à r.l. weiterzuverkaufen. Für die Milcherfassung in den landwirtschaftlichen Betrieben beauftragt sie ein spezialisiertes externes Unternehmen. Nach dem Abliefern der vorbestellten Mengen bei der BioG-Molkerei wird die nicht benötigten Luxemburger Bio-Milch im Auftrag der BioG exportiert.

Besonders wichtig ist es uns, den Milchproduzenten die Rohmilch zu einem Preis abzunehmen, der dem Aufwand für die Erzeugung einer lokalen Bio-Milch gerecht wird. Dazu gehört unter anderem, den Milchkühen einen wesensgerechten und ökologischen Lebensraum mit viel Weidegang, Grünfutter und menschlicher Fürsorge zu ermöglichen. So umfasst die Partnerschaft rund um die BioG-Molkerei alle Beteiligten: Mensch und Tier im Einklang mit der Natur.

  • 20190621_Jacobs Theisen
  • Witry Gal9
  • Van Dyck Gal1
  • Kass Gal1
  • Scharll Gal9
  • Mehlen Gal1
  • 20190621_Kaes Wagener
  • Koeune Gal2
  • 20190621_AndréSchmit
  • 20190621_Schanck Haff
  • Dormans Gal Banner
  • Fam. Dormans-Reiff (Fischbach)
  • Marianne & André Schmit (Dudelange)
  • Fam. Jacobs-Theisen (Kalborn)
  • Fam. Kaes-Wagener (Hoscheid-Dickt)
  • Fam. Schanck (Hupperdange)
  • Kass-Haff s.à r.l. (Rollingen/Mersch)
  • Marco Koeune (Harlange)
  • Fam. Witry (Dippach)
  • Roland Scharll (Lellingen)
  • Fam. Van Dyck (Leudelange)
  • Fam. Mehlen (Manternach)


Ein Milchbauer – eine blaue BioG-Kuh

Im März 2018 haben die luxemburgischen BioG-Milchbauern mit ihrer Aktion „Blo Kou‟ (Blaue Kuh) erstmals auf die fallenden Milchpreise aufmerksam gemacht. Grund waren die Übermengen an Luxemburger Bio-Milch, denn die inländische Nachfrage nach Bio-Milch und anderen Bio-Molkereiprodukten ist nicht groß genug und der Absatz ins benachbarte Ausland zunehmend schwierig.

Mit den blauen Kühen im Schlepptau zogen die insgesamt elf Bio-Milchbauern der BioG durchs Land und machen Halt an den Naturata-Läden, konventionellen Supermärkten, Wochenmärkten und Messen. So wurden Verbraucherinnen und Verbraucher aus erster Hand darüber informiert, woher die Milch kommt, wie sie verarbeitet wird und was sie so einzigartig macht.

Die Rolle der Kuh in der Bio-Landwirtschaft

Seit April 2022 zeigen sich die ehemals blauen Kühe als "Bio-Divas" von ihrer bunten Seite. Mit ihren Besitzern zogen sie zum Landwirtschaftministerium um u.a. auf und die fehlende Wertschätzung der Leistungen der Bio-(Milch)bauern aufmerksam zu machen.

Anders als oftmals dargestellt, ist die Kuh in der Bio-Landwirtschaft keine Klimasünderin. Sie trägt aufgrund der artgerechten Haltung, nachhaltigen Weidewirtschaft und Nutzung ihres Dungs zur Erhalt der Biodiversität sogar zu mehr als nur der Kompensierung von CO2 bei. Doch dieser wichtige Beitrag der Bio-Bauern und ihrer Kühe zum Gemeinwohl der Gesellschaft und der Natur wird nicht in ausreichender Weise honoriert.